Hintergründe

 

 

 

Auf Rootservern gibt es eine Reihe immer wiederkehrender Verwaltungsaufgaben, wie etwa das Anlegen neuer Kunden, VHosts, Nameserverzonen usw. Meist werden zur Bewältigung dieser Aufgaben mächtige Werkzeuge wie Plesk, Confixx oder ispCPOmega herangezogen. Sie bieten gestaffelte Zugänge für den Server-Betreiber, für Reseller und auch die Webhosting Kunden. Hinter diesen Zugängen verbergen sich eine Reihe von Funktionen, die - so unsere Erfahrung - viele Nutzer überfordern.

Mir persönlich dauert vieles unter Verwendung dieser Werkzeuge auch zu lange. Die Frage, die sich stellt ist, ob derart aufwendige Programme auf jedem Rootserver benötigt werden. Meine Antwort lautet darauf schlicht: Nein.

Der erste von mir betriebene Rootserver beherbergt ca. 15 Webpräsenzen bzw. Domains von denen ein paar lediglich für Email-Zwecke verwendet werden. Unter den Kunden sind gerade einmal zwei, die sich mit der Verwaltung Ihrer Internetseite selbst beschäftigen. Das vorinstallierte Confixx wird von diesen Kunden dabei jedoch so gut wie nie benutzt und wir selbst nutzen es nur "weil es da ist".

Der rootpack verfolgt einen anderen Ansatz. Die Philosophie dahinter ist:

"Graphische Spielereien brauche ich nur, wenn ich dem Kunden etwas schmackhaft machen möchte. Wenn ich eine Aufgabe ohnehin stellvertretend für meinen Kunden erledigen muss, kann ich es auch schnell auf der Kommandozeile machen."

Wer selbst viel an Linux-Servern arbeitet, weiss wie effizient Shellscripts sein können. Ergo, habe ich für jede gängige Aufgabe ein Script gebaut.